S&T AG glänzt mit starkem Auftragsbestand

  • Umsatzwachstum von 11,5% auf EUR 600,6 Mio. (Vj.: EUR 538,7 Mio.)
  • EBITDA-Anstieg von 12,2% auf EUR 58,3 Mio. (Vj.: EUR 52,0 Mio.)
  • Auftragsbestand zum 30. Juni 2021 auf EUR 1.137 Mio. stark gestiegen (31.12.2020: EUR 927 Mio.)
  • Chipkrise führt zu Lieferverzögerungen und behindert noch stärkeres Wachstum
  • Guidance 2021 bekräftigt: Umsatz und EBITDA von mindestens EUR 1.400 Mio. bzw. EUR 140 Mio.

Der Technologiekonzern S&T AG (ISIN: AT0000A0E9W5, WKN: A0X9EJ, Börsenkürzel: SANT) schließt das erste Halbjahr 2021 mit einem soliden Ergebnis ab: Der Umsatz konnte im Vergleich zum Vorjahr um 11,5% auf EUR 600,6 Mio. (Vj.: EUR 538,7 Mio.) gesteigert werden, das EBITDA erhöhte sich um 12,2% auf EUR 58,3 Mio. (Vj.: 52,0 Mio.). Die Bruttomarge liegt mit 38,8% trotz der Chipkrise nahezu auf Vorjahresniveau, der Gewinn je Aktie (unverwässert) erhöhte sich um 6,7% auf 32 Cent (Vj.: 30 Cent).

Für die S&T Gruppe besonders erfreulich ist ein starker Anstieg des Backlogs auf EUR 1.137 Mio. zum 30. Juni 2021 nach EUR 927 Mio. zum 31. Dezember 2020. Allein im zweiten Quartal konnten EUR 406 Mio. an neuen Aufträgen lukriert werden. Zurückzuführen ist die starke Nachfrage vor allem auf schnell wachsende Industriekunden, die mit IoT-Produkten ihr Wachstum vorantreiben, sowie auf weltweite Konjunkturprogramme, welche die Wirtschaftserholung nach dem COVID-19 bedingten Einbruch beschleunigen.

Die starke Nachfrage nach IoT-Lösungen der S&T Gruppe bestätigt die gute Marktposition des Konzerns sowie die positiven Wachstumsaussichten. Ohne die derzeit vorherrschende weltweite Chipknappheit hätte aber kurzfristig ein noch stärkeres Wachstum erzielt werden können. So konnten im zweiten Quartal EUR 38,3 Mio. an bestellten Produkten nicht ausgeliefert und somit an Umsätzen nicht realisiert werden. Diese Bestellungen werden nunmehr in den nächsten Monaten an unsere Kunden ausgeliefert werden. S&T arbeitet mit Nachdruck daran, die überfälligen Aufträge in absehbarer Zukunft abzuschließen und investiert, teilweise auch zu Lasten der Profitabilität, in neue Lieferketten bzw. die Anpassung von Produkten. Auch der Lagerbestand wurde – soweit möglich – weiter erhöht, um die Lieferfähigkeit zu verbessern. Die negativen Auswirkungen auf das Working Capital bzw. den operativen Cash-Flow im ersten Halbjahr 2021 sollen vor Jahresende gelöst sein.

Hannes Niederhauser, CEO: „Das Umsatzwachstum und der stark gestiegene Auftragseingang im ersten Halbjahr sind eine gute Basis, um das geplante Wachstum von 12% in 2021 zu erfüllen. Wermutstropfen ist die aktuelle Chipkrise, welche zu Lieferverzögerungen führt und noch stärkeres Wachstum, welches aufgrund der sehr guten Auftragslage sicher möglich wäre, behindert. Trotzdem können wir unsere Ziele für 2021 von zumindest EUR 1.400 Mio. Umsatz bei EUR 140 Mio. EBITDA bestätigen. Zudem bekräftigen wir unser Mittelfristziel für 2023 von EUR 2 Mrd. Umsatz bei einem EBITDA von mindestens EUR 220 Mio.“

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